Arbeitsmaterial

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Liste angenehmer Tätigkeiten ( Erläuterungherunterladen)

Hitliste angenehmer Tätigkeiten (herunterladen)

Persönliche Liste angenehmer Tätigkeiten (Erläuterungherunterladen)

Rückfallprophylaxe (herunterladen)

10 Regeln zur Angstbewältigung (herunterladen)

Essprotokoll (Erläuterungherunterladen)

5-Spalten-Technik (Erläuterungherunterladen)

Angsttagebuch (Erläuterung)

Erläuterungen

Liste angenehmer Tätigkeiten + Persönliche Liste angenehmer Tätigkeiten

Auf diesem Dokument finden Sie eine Auflistung angenehmer Aktivitäten. Es ist die Zusammenfassung einer Sammlung dessen, was viele Patienten als hilfreich und aufbauend erlebt haben.. Sie kennen den Zusammenhang zwischen dem, was Sie tun und dem, wie Sie sich fühlen. Dieses Wissen können Sie nutzen, indem sie Dinge tun, von denen Sie wissen, dass es Ihnen hinterher besser geht. Die Liste soll Sie an Dinge erinnern, die ihnen schon einmal gut getan haben. Vielleicht lassen Sie sich aber auch anregen, etwas Neues auszuprobieren. Erstellen Sie Ihre persönliche Hitliste – zur Erinnerung für „schlechten“ Zeiten, in denen Sie keine Guten Zugang zu diesem Wissen haben.

Zur Erinnerung: Die „angenehmen Aktivitäten“ sind NICHT als Ablenkung von Angstgedanken gedacht. In diesem Fall sollten sie sich Zeit nehmen für die unangenehmen Gedanken und Gefühle, sich selber beobachten, wie die Angst und die Gedanken am Anfang kaum auszuhalten sind und dann immer leichter werden.

5-Spalten-Technik

Die 5-Spaltentechnik ist eine Selbstmanagementstrategie, die dabei hilft, die eigenen automatischen Gedanken und Gefühle zu beobachten und erst einmal zuzulassen, um sich in einem zweiten Schritt leichter von ihnen distanzieren zu können. Das bedeutet: Sie haben nicht nur Gedanken und Gefühle, sondern Sie beobachten sich selbst dabei, beginnen, sich über sich zu wundern, zu staunen oder zu schmunzeln und in einem weiteren Schritt, sich zu widersprechen. Es übt eine Sicht von „Außen“ auf sich selbst – so als wäre es jemand anderes, dem wir doch oft ein hilfreiches Gegenüber sein können. Warum nicht auch uns selbst? Sie werden feststellen, dass Ihre automatischen Gedanken und Gefühle unangenehm und belastend sind, dass Sie sie aber leichter loslassen können, wenn Sie sie erst einmal festgehalten haben. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihre Gefühle zu benennen, kann Ihnen der Gefühlskreis eine Hilfe sein.

Essprotokoll

Das Essprotokoll ist eine Selbstbeobachtungsbogen. Er hilft Ihnen, zu entdecken, warum Sie essen, welche Gedanken Sie haben, bevor Sie essen oder wenn Sie gegessen haben, wieviel Sie essen, wie es Ihnen hinterher geht. Manchmal führt schon das Augenmerk auf unser bisheriges Denken und Tun dazu, dass wir es Verändern. In jedem Fall ist die „Bestandsaufnahme“ eine wichtige Voraussetzung für Veränderung.

Angsttagebuch

Führen Sie täglich Ihr „Angst-Tagebuch“. Notieren Sie, wie „ausgeglichen“ bzw. „ängstlich“ Sie morgens, mittags, nachmittags, abends und nachts waren. So verschaffen Sie sich einen Überblick über den Verlauf Ihrer Angstsymptomatik. Zugleich schärfen Sie Ihr Auge für die angenehmen Zeiten. Halten Sie fest, was Ihre Ängste ausgelöst hat und mit welchen Mitteln Sie diese wieder in den Griff bekommen haben. So werden Sie sich über kurz oder lang weniger hilflos fühlen.
Ziel soll sein, dass nicht die Angst Sie hat, sondern umgekehrt: Sie haben die Angst und wissen, dass und wie Sie damit umgehen können. Weil Sie erlebt haben, dass Angst (wie alle Gefühle) sich erschöpft, müssen Sie sie nicht um alles in der Welt vermeiden (weglaufen, sich ablenken, Medikamente nehmen…), sondern merken, dass sie immer weniger wird, wenn Sie sich ihr stellen und sie zulassen.